Bärbel Altendorf-Jehle

Jahrgang: 1957

Beruf: Journalistin

Wohnort: Freudenstadt-Musbach

Erreichbarkeit: baerbel@altendorf-jehle.de

Schwerpunkte der Arbeit / Themen / Interessen / Engagements:

Als Stadträtin in Freudenstadt und Ortschaftsrätin in Musbach habe ich über zehn Jahre Erfahrung in allen Bereichen der Kommunalpolitik gesammelt. In Musbach konnte ich maßgeblich an der Umsetzung der Ortsstraße mit sicherem Gehweg und 30 km/h mitwirken und gegen einen weiteren Ausbau der Mülldeponie Bengelbruck erfolgreich kämpfen Als Mitglied im Zweckverband Schwarzbrunnen und im Abwasserzweckverband Freudenstadt-Dornstetten habe ich auch Einblicke in diese Aufgabenbereiche. Seit fünf Jahren bin ich Aufsichtsratsmitglied der Freudenstädter Stadtwerke, hier habe ich mich vor allem für die Übernahme der Breitbandversorgung aber auch umweltfreundlicher regionaler Energie stark gemacht. Als Mitglied und Fraktionssprecherin der Bürgeraktion engagiere ich mich für ein familienfreundliches Freudenstadt. Mit dem Vorschlag eines Seniorenspielplatzes habe ich zuerst für Aufregung im Gremium gesorgt, doch nach fünf Jahre wurde dieser Generationenparcour nun auf dem Kienberg errichtet. Bereiche wie offene Jugendarbeit, gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind mir sehr wichtig. Derzeit versuche ich einen Bauernhofkindergarten in Freudenstadt zu installieren.

Das ist mir als Kreistagskandidatin / Unterstützerin besonders wichtig:

Vor uns liegen auf Kreisebene wichtige Entscheidungen, sei es im Bereich Krankenhaus, Ärzteversorgung, im Bereich leerstehender alter Häuser oder dem Ausbluten der Dörfer. Das sind ganz wichtige Dinge, die auch oder vor allem uns Frauen angehen, also sollten wir da auch mitbestimmen. Aber auch die Verkehrsanbindung unseres Landkreises ist wichtig, das muss aber sinnvoll und umweltfreundlich passieren. Der demographische Wandel wird viele neue kreative Ideen erfordern und für all das braucht man auch Geld. Aus diesem Grund muss sich der Landkreis stark machen für die Ansiedlung von umweltfreundlichen Firmen gerade im Bereich erneuerbarer Energien und neuen Technologien. Ein wichtiger Bereich ist auch der Tourismus und unser Umgang mit dem Nationalpark. Hier sollten wir das Beste für unsere Region ermöglichen. Was unbedingt auch wieder gerade gerückt werden muss, ist die Schieflage in der kommunalpolitischen Beziehung zwischen Horb und Freudenstadt. Hier sind ein Miteinander und kein Gegeneinander erforderlich, denn nur gemeinsam lassen sich die Aufgaben des Kreises und unserer Region auch lösen. So wie Frauen in den Familien oftmals diejenigen sind, die für Ausgleich und konstruktives Miteinander sorgen, könnten sie das vielleicht auch in dem bisher männerdominierten Kreistag schaffen. Ein Versuch ist es wert.